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Philosophie

Ich glaube daran, dass zwischen Mensch und Tier eine ganz eigene Verbindung existiert. Es ist kein Zufall, dass wir einander treffen und uns dazu entscheiden unseren weiteren Weg mit genau diesem Tier zu gehen. Ich bin auch der Überzeugung, dass Veränderung nicht im Außen, sondern in uns selbst beginnt und vor allem dann, wenn wir auch bereit sind, hinzusehen.

 

Jedes Tier ist mehr als ein Wesen, das versorgt, ernährt und erzogen werden muss – es ist ein fühlendes Individuum, ein Partner, ein Begleiter, ein Spiegel. In seiner Reaktion zeigt es uns oft das, was wir selbst (noch) nicht sehen: unsere innere Haltung, unsere Gedanken, unsere Emotionen, unsere Ausstrahlung.

 

Ein Tier folgt nicht nur unseren Aufforderungen (Kommandos) – es folgt unserer Wahrheit, unserer Authentizität. Es spürt, was wir denken, noch bevor wir handeln. Es nimmt wahr, was wir selbst oft übergehen. In der Gegenwart eines Tieres gibt es kein Verstellen. Es reagiert nicht auf das, was wir zeigen wollen, sondern auf das, was wir in dem Moment sind.

Deshalb ist jede Interaktion mit einem Tier auch ein Weg nach innen.

 

Training ist für mich daher weit mehr als das Erlernen von Signalen und so viel mehr als nur Lerntheorien und Konzepte über ein Wesen zu stülpen. Es beginnt mit Kommunikation auf mehreren Ebenen – sichtbar und unsichtbar. Tiere nehmen feinste Nuancen wahr: unsere Körpersprache, unsere Energie, unsere innere Klarheit oder Unsicherheit. Was wir denken und fühlen, senden wir aus. Und genau darauf antwortet das Tier.

 

Unsere Gedanken – leise, oft unbewusst, und doch so kraftvoll.
Unsere Emotionen – ehrlich, roh, manchmal ungeordnet.
Unsere innere Haltung – die uns trägt oder uns im Weg steht.

Unsere Ausstrahlung – der Körper, der unser Innerstes zum Ausdruck bringt, bewusst oder unbewusst.

 

Das Tier wird zum Spiegel des Menschen. Nicht, um uns zu bewerten, sondern um uns zu erinnern wieder wahrzunehmen und uns selbst, in allen Facetten zu leben.

 

Echte Verbindung und eine gute Beziehung entstehen nicht durch Perfektion oder Kontrolle, sondern durch Begegnung, Vertrauen, Verständnis, Sicherheit und gegenseitigem Respekt. Sie entstehen dann, wenn der Mensch beginnt seinem Tier wahrhaftig zuzuhören und nicht nur unerwünschtes Verhalten abstellen will.

 

Meine Arbeit stützt sich daher auf:

Kommunikation

bildet den wichtigsten Bestandteil der Basis für Beziehung und daraus resultierender Bindung. Kommunikation mit Tieren findet auf verschiedenen Ebenen statt. Daraus ergibt sich, dass der Mensch sein Tier, dessen Wesen, Bedürfnisse und Ausdrucksweisen kennen, lesen und in weiterer Folge richtig interpretieren lernen darf. Zudem ist mir wichtig, meinen Kund*innen bewusst zu machen, dass wir immer kommunizieren, auch wenn wir denken, dass es nicht so ist. Ganz nach dem Sprichwort „Man kann nicht nicht kommunizieren.“ - Paul Watzlawik

Mentaltraining

unterstützt den Menschen auf dem Weg sich selbst aus neuen Perspektiven wahrzunehmen. Emotionen, Gedanken und Verhaltensmuster zu erkennen und verändern zu lernen.

Unsere Gedanken beeinflussen unser Handeln – und unser Tier nimmt diese innere Welt viel deutlicher wahr, als uns oft bewusst ist. Mentale Klarheit schafft Orientierung und Sicherheit, sowohl beim Menschen als auch beim Tier.

Unsere innere Haltung bestimmt nicht nur was wir tun, sondern wie wir innerlich aufgestellt sind und dies prägt jede Begegnung. Tiere folgen keiner Fassade – sie vertrauen der Wahrheit, Klarheit und Authentizität.

Unsere Emotionen & Gedanken wirken sich auf unsere Körpersprache aus und somit auch auf die Mensch- Tier- Beziehung. Wenn wir lernen, unsere Emotionen und Gedanken bewusster wahrzunehmen und zu erkennen, wie sich das in unserer gesamten Ausdrucksweise widerspiegelt, können wir dies bewusst verändern und damit auch das Verhalten unseres Tieres beeinflussen.

Das Tier als Spiegel des Menschen

Das Tier lebt im Hier und Jetzt – aufmerksam, sensibel und offen für jede noch so kleine Veränderung in seiner Umgebung. Besonders fein nimmt es jedoch den Menschen wahr, mit dem es verbunden ist. Tiere spiegel unsere inneren Themen wieder und zeigen uns, was wir selbst noch nicht erkannt haben. Ich nutze diese Fähigkeit, um Unbewusstes bewusst zu machen.

Energiearbeit

Wir alle sind Teil eines großen Ganzen. In uns steckt so viel mehr, als wir ahnen. Energie und Felder sind allgegenwärtig. Alles Leben hat eine Schwingung, die das Umfeld beeinflusst. So sind die eigene Präsenz, Ausstrahlung und innere Ruhe für andere spürbar. In meiner Arbeit hat auch dieser feine, oft unsichtbare Raum Platz, denn gerade Tiere sind sehr empfänglich für die feinstoffliche Ebene.

Wissenschaftlich fundierte Trainingsmethoden

Meine Arbeit basiert auf modernen Erkenntnissen über Kommunikation, Lernen, Verhalten und Bindung. Fair, klar, nachvollziehbar und individuell auf Mensch und Tier abgestimmt. Lernen findet nur statt, wenn sich ein Lebewesen sicher fühlt und keinem Druck, Zwang oder zu hohem Stress ausgesetzt ist. Beziehung darf weich sein. Vertrauen muss die Grundlage von allem sein. Training bedeutet nicht nur das Vermitteln von Übungen, Signalen oder Regeln. Es ist gemeinsames Lernen und Wachsen, ein Dialog zwischen Mensch und Tier. Ein liebevolles Training, das auf Verständnis, Geduld und Respekt basiert, stärkt nicht nur Fähigkeiten und die Beziehung selbst, es fördert auch die persönliche Entwicklung und Resilienz im Alltag. Ich verzichte im Training wann immer es möglich ist auf Futter oder Spielzeug. Nicht alle Tiere reflektieren darauf oder befinden sich in vielen Fällen in zu hohen Stress Leveln, um Futter überhaupt annehmen zu können. Auch gibt es zwischen Mensch und Tier Situationen, in denen der Einsatz von Futter eher kontraproduktiv, als hilfreich ist. Ich arbeite aber auch über positive Verstärkung, sobald Ruhe und Entspannung für Tier und Mensch in den Vordergrund gerrückt sind. Mir ist wichtig aufzuklären, wann die Gabe einer Futterbelohnung sinnvoll ist, und was dahintersteckt. In vielen Trainingsmethoden wird das Leckerli viel zu leichtfertig eingesetzt, ohne über die nachteiligen Konsequenzen für Mensch und Tier nachzudenken und aufzuklären. Und geglaubt positiv über Futter zu verstärken, bedeutet nicht automatisch, dass es das Tier in allen Situationen auch tatsächlich so wahrnimmt.

Grenzsetzung

Ich bin der Ansicht, dass es gesunde und faire Grenzen benötigt. Ich könnte auch Sicherheitsrahmen dazu sagen. Grenzen, ein Sicherheitsrahmen entstehen für mich immer im Inneren des Menschen. Das beginnt allerdings damit, dass sich dieser erstmal seiner eigenen Grenzen bewusst werden darf/ muss. Sei es den physischen, den mentalen oder emotionalen. Wir lernen in unsere Gesellschaft nicht mehr „Nein“ zu sagen. Zumindest wird es nicht gerne gehört. Das hat zur Folge, dass wir regelmäßig unsere eigenen Bedürfnisse und Grenzen ignorieren, übergehen bzw. hintenanstellen. Sei es im Beruf, im Bekanntenkreis oder der Familie. Mir klar darüber zu sein, was ich will, was nicht, was mir guttut und was nicht, ist nichts Schlimmes, es ist eine Notwendigkeit für unsere Gesundheit und unser Wohlbefinden! Ein Tier denkt nicht lange nach, es folgt seinen Bedürfnissen und äußert diese. Im Gegensatz zu uns Menschen, ist es einem Tier völlig gleich, was andere darüber sagen oder denken mögen. Im Training entstehen, durch fehlendes Bewusstsein des Menschen der eigenen Bedürfnisse und Grenzen, oft ambivalente Haltungen im Inneren einer Person. So ist der Mensch womöglich schon frustriert oder gar ärgerlich, weil das Tier eine bestimmte Übung nicht ausführt, verhält sich aber nach außen freundlich und motivierend. Dies erkennt das Tier. Dieser unklare Zustand des Menschen führt dazu, dass Misstrauen entstehen kann, anstatt Sicherheit und Vertrauen.

Im Bezug auf Tiere sehe ich eine Grenzsetzung auch als Sicherheitsaspekt. Es ist das Übernehmen von Verantwortung. Ich würde ein Kind auch nicht einfach auf die Straße zulaufen lassen und sehen was passiert. „Bleib bitte an der Straße stehen und schau nach links und rechts!“ oder „Bleib an der Straße stehen und warte auf mich, wir gehen gemeinsam hinüber!“. Eine Grenze kann und muss liebevoll und höflich gesetzt werden. Es bedeutet nicht gleich streng oder gar aversiv zu handeln, so wie es heute häufig, besonders in der Hundewelt kommuniziert wird. Jedes Individuum benötigt eine andere Form des Sicherheitsrahmens. Manche brauchen mehr, manche weniger. Dies hängt auch mit den eigenen Zuständen des Individuums zusammen. Gerade soziale Wesen, die in einem Verband zusammenleben ist es wichtig die Grenzen des jeweils anderen zu kennen und zu respektieren. Ohne das Bewusstsein über diese Grenzen werden sie langfristig überschritten und das ist für das Zusammenleben nicht förderlich. Grenzen oder das Übernehmen von Verantwortung sollen Sicherheit schaffen. Und Sicherheit bietet seelisches, wie körperliches Wohlbefinden. Wohlbefinden schafft Voraussetzung für Lernen. Lernen schafft die Voraussetzung andere Entscheidungen treffen zu können. Neue Entscheidungen schaffen Raum für Entwicklung. Entwicklung fördert Bewusstsein. Bewusstsein fördert Resilienz. Erhöhte psychische Widerstandskraft beeinflusst ein positivere Sicht auf Lebenssituationen. Eine positivere Sicht auf unsere eigene Welt reguliert unsere hinderlichen Emotionen. Geminderte hinderliche Emotionen beeinflussen unsere Wahrnehmung von Sicherheit und damit unsere Grenzsetzung. Damit schließt sich der Kreis. Kurz formuliert, aus Grenzsetzung resultiert Freiheit! So meine Sicht.

 

Ich begleite Menschen und ihre Tiere auf diesem Weg

zurück zu sich selbst,

zurück in die Verbindung.

Auf einem Weg, der tiefer geht.
Mein Ansatz ist für Menschen, die ihr Tier nicht einfach nur trainieren, sondern wirklich verstehen möchten.
Für Menschen, die spüren, dass Verhalten nie isoliert entsteht, sondern immer Teil eines großen Ganzen ist.
Für Menschen, die bereit sind, nicht nur am Tier zu arbeiten, sondern auch an sich selbst und so gemeinsam wachsen wollen.

Für Menschen, die bereit sind, Verantwortung zu übernehmen – für ihr Tier und für sich selbst.
Für Menschen, die verstehen, dass wahre Veränderung Tiefe braucht.

Jeder Mensch. Jedes Tier. Jede Beziehung ist einzigartig.

Deshalb ist auch jede Zusammenarbeit maßgeschneidert:
präzise, persönlich und auf das Wesentliche fokussiert.

Kein Schema.
Keine Standardlösung.
Sondern echte, nachhaltige Entwicklung.

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